Der Verein für ganzheitliches Hundewesen wurde am 13.02.2017 in Niederösterreich / Deutsch Haslau von Melanie Wastyn-Petschka und Christopher Petschka gegründet.

Vorgeschichte...

Nach mehreren Jahren der Hundehaltung und der daraus resultierenden Hundezucht unter dem Österreichischen Kynologenverband begannen die Vereinsgründer, sich näher mit natürlicher und artgerechter Ernährung auseinander zu setzen. Die Freiheit von jeglichen chemischen Zusatzstoffen sowie der Verzicht auf industrielle Denaturierung waren die Hauptanliegen.

Bei der Welpenaufzucht wurde in unterschiedlichen Würfen inkl. einer Wurfwiederholung qualitativ hochwertiges Trockenfutter mit chemiefreier, artgerechter Ernährung verglichen. Die Ergebnisse waren eindeutig. Bei artgerechter Ernährung zeigten die Welpen langsameres, gleichmäßiges Wachstum sowie ein durchwegs ausgeglichenes Wesen. Dies veranlasste die Vereinsgründer, sich noch näher mit der Natürlichkeit von Hunden zu beschäftigen. Nach und nach begannen sie, bisher als selbstverständlich hingenommene Tatsachen kritisch zu hinterfragen. Dies resultierte in einem noch natürlicheren Umgang mit Hunden weg vom Leistungsdenken hin zu richtiger Kommunikation und Harmonie in der Gruppe.

Neue Erkenntnisse...

Trotz argerechter, chemiefreier Ernährung und der natürlichen Haltung von Hunden tauchten immer wieder Krankheiten wie z.B. Verdauungsprobleme und vermeintliche Futtermittelunverträglichkeiten sowohl bei den eigenen Hunden als auch bei den Nachzuchten auf. Weitere Nachforschungen zu den Themen Verdauungsorgane von Hunden und Darmflora sowie Weiterbildungen bei Tierärzten und Ernährungsexperten wurden unternommen. Als Ergebnis stellte sich heraus, dass der Organismus sowie die Darmflora stark durch übermäßige Impfungen und Medikamentengaben (Antibiotika, chemische Parasitenabwehr,...) belastet wird und dass die chemiefreie Fütterung alleine nicht ausreicht, um langfristige Gesundheit von Hunden zu erreichen. Dieser Erkenntnis folgten weitere Recherchen zu den Themen Impfungen und Medikamenten sowie naturheilkundliche Möglichkeiten als Alternative.

Ganzheitliche Betrachtungsweise...

Durch regelmäßige Weiterbildungen bei Tierheilpraktikern und Hundeverhaltensberatern in Deutschland wurden schlussendlich die körperlichen Aspekte um die geistigen und seelischen Anteile erweitert und vervollständigt. Artgerechte, geistige Beschäftigung, richtige Kommunikation im Alltag sowie eine ehrliche, tiefe Beziehung zwischen Mensch und Hund, zu welcher mehr gehört als Konditionierung und Dressur, sind für die Gesundheit ebenso ausschlaggebend wie natürliche und chemiefreie Haltung. Um diesen ganzheitlichen Ansatz allen interessierten Hundehaltern und Züchtern zugänglich zu machen, wurde der Verein für ganzheitliches Hundewesen gegründet.